IMG_0021.jpg

Erstkommunion

Das Fest der Erstkommunion ist ein wichtiges Ereignis im Leben eines Kindes, einer Familie, einer Pfarre. Das Kind empfängt zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie.

Die Feier der Eucharistie ist das zentrale Geschehen einer Pfarrgemeinde. Wir feiern das, was Jesus gewirkt und verkündet hat, sein Sterben und Auferstehen. Die Feier der Eucharistie beschränkt sich nicht nur auf den Gottesdienst. Eucharistie ist Leben aus der Gemeinschaft mit Christus. Diese Verbindung mit Christus soll sich auch im Alltag zeigen.
Sakramente sind Geschenke Gottes; sie machen seine Liebe und Zuwendung zu den Menschen sichtbar; sie zeigen, dass Gott mitten in der Welt lebt und wirkt.

Die Vorbereitung in der Pfarre Schönering

Zur Vorbereitung auf die Erstkommunion werden Kinder des 2. Schuljahres eingeladen.
Da die Teilnahme an der Erstkommunion freiwillig ist, bedarf es einer Anmeldung der Kinder
durch die Erziehungsberechtigten. Anmeldeformulare sind in der Pfarrkanzlei erhältlich.
Die Vorbereitungsarbeit beginnt mit dem 1. Elternabend, der meist im Jänner stattfindet. Dabei geht es um Inhaltliches und Organisatorisches für die kommende Zeit. Ein wichtiger Teil dieses Abends ist die Einteilung der Erstkommunionkinder in Kleingruppen und das Finden von hauptverantwortlichen Tischeltern. Alle anderen Eltern sind eingeladen, durch die Übernahme einer Vorbereitungsstunde und anderer Aufgaben wie Tischgestaltung, Blumenschmuck, Feierheftgestaltung usw. aktiv mitzuarbeiten. Der 2. Elternabend findet einige Wochen vor der Erstkommunion statt. Er dient zur Einstimmung auf das Fest und zur Information über den konkreten Ablauf der Feier.

Der gemeinsame Weg zum Fest hat 3 Grundsäulen: Familie – Gruppe – Religionsunterricht

Die kleinste, wichtigste und grundlegendste Form der Gemeinschaft ist die Familie.
Was das Kind dort an Schönem erleben darf, auch im religiösen Bereich, das ist das Entscheidendste. Somit führt der erste Weg in die Eucharistie über die Familie. Eltern sind die wichtigsten Religionslehrer. Sie sind es, die Gott als Erste zur Sprache bringen und dem Kind das Hineinwachsen in die Gottesdienstgemeinde ermöglichen sollten. Was Eltern Ihrem Kind vermitteln oder nicht vermitteln, kann niemand ersetzen.
Die zweite Form der Gemeinschaft ist die Gruppe.
4-5 Kinder treffen sich in den Wochen vor der Erstkommunion mit Tischeltern, um sich auf die Erstkommunion vorzubereiten. Ziel ist wieder die Erfahrung von Gemeinschaft im gemeinsamen Singen, Beten und Hören von Geschichten über Jesus.
Als Vorlage dazu dient ein Erstkommunionbehelf, der zur Verfügung gestellt wird.
Viele Tischeltern empfinden diese gemeinsame Zeit als eine schöne, intensive und bereichernde Vorbereitung auf dieses Fest.
Die dritte Säule ist der Religionsunterricht.
Anhand der Bibel wird den Schülern Brot in seiner Mehrdeutigkeit näher gebracht.

Rosa Zölß
Religionslehrerin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *